RKW vom 6. Juli – bis 10. Juli – in Heilig Kreuz Coswig
Freitag, Tag 5 der RKW, letzter Tag der RKW. Heute geht die Religiöse Kinderwoche zu Ende. Die heutige Überschrift lautet: „Ich bin gesegnet.“ Das passt gut zusammen. (Fast) Immer, wenn wir in Gottes Namen beisammen sind und dann auseinandergehen, bitten wir um seinen Segen, um seine Zusage, bei uns zu sein, von ihm behütet zu sein, damit alles zum Guten wird. Aber bis dahin sind es noch einige Stunden.
Der Ablauf folgt bis zum Mittagessen dem gleichen Schema wie an den vergangenen Tagen. In der großen Katechese am Beginn des Tages hören wir von Mose, dass er traurig ist. Mittlerweile sind fast 40 Jahre vergangen, in denen das Volk Israel durch die Wüste gezogen ist und nun endlich haben sie das verheißene und gelobte Land vor Augen, das fruchtbare Land, in dem es Wasser gibt; wo man alles anbauen kann, was das Herz begehrt und eigentlich das ganze Jahr Erntezeit ist; wo man endlich sesshaft werden und Ruhe finden kann. Das ist doch ein Grund zur Freude? Ja, aber Mose weiß, dass er, wie viele andere des Volkes, das Land nicht betreten wird. Er ist sehr alt geworden, er ist noch rüstig, doch seine Kräfte sind verbraucht. Auch wenn er nicht zu denen gehörte, die gemurrt hatten und abtrünnig wurden, wenn er stets bemüht war, den Bund mit Gott zu halten, so war er doch der Anführer … Im Anspiel ist er noch einmal mit seiner Schwester Mirjam und seinem Bruder Aaron zusammen. Sie schauen zurück auf das, was sie erreicht haben: Freiheit durch Gottes Führung und den Beistand Gottes durch den Bund mit ihm. So weicht die Trauer einer großen Dankbarkeit und der Gewissheit, Gott ist da – was für ein Segen.
Freiheit in Gott, Beistand durch Gott, Hoffnung auf Gott – das gilt auch für uns heute.
Nach dem Mittagessen ist noch einmal Zeit zum Spielen oder sich auf das „Abschlussfest“ vorzubereiten. Jeder der möchte, kann einen Beitrag leisten. Gegen 13.30 Uhr beginnt es. Ein buntes Programm ist entstanden: artistische Einlagen der Kleinsten, eine Gruppe der Jüngsten singt das Mottolied auswendig und acapella (!), die Jugendlichen leiten (natürlich) mehrere Tänze an; in einem bewegten Quiz auf der Wiese kann mein sein Wissen über Mose testen und die Erwachsenen bringen alle Anwesenden durch einen Sketch zum Lachen. Was fehlt da noch: Natürlich leckerer Kuchen und zur Krönung an diesem heißen, sonnigen Tag: Eis aus Weinböhla von Weidmanns. Fast alle flüchten in den Gemeindesaal, weil es da angenehm ist.
Gegen 15.00 Uhr läutet die Glocke noch einmal. Sie ruft in die Kirche zum Abschlussgottesdienst. Neben den RKW-Teilnehmern sind auch einige Eltern und Großeltern da. Sie erfahren im Predigtteil von den Gruppen, was an den einzelnen Tagen Thema und Inhalt war. Zu Beginn singen wir das Motto-Lied: „Mose beweg dich.“ Es tönt kräftig in der Kirche, die Kinder singen es gern. So ist die Eucharistiefeier geprägt durch die Freude, die in den vergangenen Tagen herrschte, die Dankbarkeit, weil es sehr schön war und ein klein bisschen Traurigkeit, weil es schon zu Ende ist. Zu Ende? Nun, die RKW – ja. Aber das Gehörte, das Erlebte – das wirkt weiter. Gott wirkt weiter. Davon bin ich überzeugt.
So ganz zu Ende war es dann doch noch nicht. Die Helfer und Betreuer blieben da, um aufzuräumen. Auch das muss sein. Wirklich zu Ende war es erst nach dem gemeinsamen Essen: mi leckeren Sachen vom Grill, Salaten, (fast) kühlen Getränken und einem kleinen Danke-Geschenk für die großartige Zusammenarbeit im Team.
Pfr. Norbert Gatz
Donnerstag, Tag 4 der RKW. Schon Donnerstag. Wie schnell die Zeit vergeht. Der Ablauf heute ist der übliche – bis nach dem Mittagessen. Das heißt: Morgengebet in der Kirche, danach Anspiel und Tanz im Saal. Dort ist genügend Platz. Wie an den anderen Tagen wird auch heute viel gesungen und das heißt: neue Lieder einüben. Ich bin erstaunt, wie bereitwillig die Kinder und Jugendlichen sich darauf einlassen. Manche Lieder sind nicht gerade einfach. Mit dem Tanzen verhält es sich ähnlich: jeden Tag ein anderer. Manche haben die Bewegungen sofort drauf, andere tun sich etwas schwer damit. Aber alle bewegen sich mit der Musik – irgendwie. Und alle haben Spaß daran. Das Tagesthema heute lautet: „Ich bringe mich ein.“ In der Mose-Geschichte ist das Volk der Israeliten durch das Rote Meer gezogen, in die Freiheit. Die Truppen des Pharao hatten sie verfolgt, aber nicht einholen können. Sie sind in den Wasserfluten umgekommen. Die Freude und der Dank über die Befreiung sind riesengroß. Überliefert sind Tanz und Gesang der Mirjam, der Schwester des Mose. Aber nun geht der Zug in die Wüste hinein. Kein Zuckerschlecken. Die Menschen leiden unter den schweren Bedingungen: Hitze, wenig Wasser, mangelhaftes Essen. Sie streiten sich, sie murren, klagen, stöhnen über die Anstrengungen. Wäre es nicht in Ägypten besser, trotz der Mühsal und der Ausbeutung? Da hatte man ein Zuhause, Essen und Trinken. Mose stöhnt über das störrische Volk. Als er sich auf den Berg Sinai begibt, dort Gott begegnet und die Gesetzestafeln erhält, eskaliert die Sache. Die Israeliten müssen 40 Tage auf ihn warten. Kommt er überhaupt zurück? Aaron gibt dem Volksbegehren nach, das nach einem eigenen Gott verlangt. Ein Gott, den man sieht, den man anfassen kann. Es wird schließlich jenes goldene, oft beschriebene Kalb, dass die Israeliten anbeten, umtanzen und verehren. Mose steigt vom Berg herab. Als er das abtrünnige Volk sieht, wird er wütend und die Gesetzestafeln gehen zu Bruch. Den selbstgemachten Gott, das goldenen Kalb, lässt er zertrümmern. Es gelingt ihm, die Menschen zu Gott zurück zu führen, Gottes Zorn zu dämpfen und die Gesetzestafeln erneut zu erhalten.
Wie hieß doch das Tagesthema? „Ich bringe mich ein.“ So wie sich Aaron und die Israeliten „eingebracht“ haben, ging das völlig schief. Wie gelingt ein gutes, friedliches Zusammenleben der Menschen? So, wie es jeder für richtig hält? Oder nach allgemeinen Regeln, Geboten, Gesetzen? Die Kinder haben Gelegenheit sich näher mit den 10 Geboten zu beschäftigen – seit tausenden Jahren eine gute Grundlage für die Gemeinschaft untereinander und mit Gott.
Nach dem Mittagessen versammeln wir uns wieder in der Kirche zum vorgezogenen Tagesabschluss. Denn im Anschluss daran steht das Freibad Kötitz auf dem Programm – Badetag. Im vorigen Jahr, bei großer Hitze, drängelten sich dort die Badegäste im Wasser und auf der Wiese. Diesmal haben wir das Bad fast ganz für uns allein. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Stadt Coswig, die unseren Kindern und Betreuern kostenlosen Eintritt gewährte. Außerdem durften wir die frühere Trainingswiese des Vereins Grün-Weiß neben unserem Kirchengrundstück zum Fußballspielen nutzen. Auf Veranlassung der Stadt wurde sie vorher gemäht. Unsere Kicker hat’s gefreut. Nach dem Baden ging es für die Kinder direkt von Kötitz nach Hause. Für die jugendlichen Betreuer jedoch nicht. Die kehrten zurück ins Gemeindezentrum, um noch beisammen zu bleiben. Zum Abendbrot gab es Pizza und zur Unterhaltung eine Runde „Werwolf“ und das WM-Spiel Frankreich – Marokko. Ob letzteres wirklich unterhaltend war, muss jeder für sich entscheiden.
weitere Bilder auf der Bistumsseite von der Wallfahrt ….
Mittwoch, Tag 3 der RKW. Es beginnt alles ganz normal: Helfer und Betreuer sind bereits da, während die Kinder nach und nach eintrudeln und sich der Spielgeräte bemächtigen. Es gibt aber einen bedeutenden Unterschied: Es ist eine Stunde eher als sonst. Denn heute ist ein besonderer Tag: Wallfahrt der RKW-Kinder nach Rosenthal. Alle zwei Jahre findet dieses Ereignis statt. Erwartet werden ca. 1.600 Kinder aus dem ganzen Bistum und Bischof Timmerevers. Das Programm: Heilige Messe mit dem Bischof, viele Aktionen und Angebote auf der Wallfahrtswiese, Abschlussandacht. Das Essen haben wir selber dabei. Das Wetter passt. Und das heutige Motto auch: „Ich komme zu dir.“ Mose begegnet Gott im brennenden Dornbusch und erhält den Auftrag, das Volk Israel aus der Knechtschaft in die Freiheit zu führen. Zugleich offenbart Gott seinen Namen: JAHWE – Ich bin der, ich bin da. Mose ist ein Mann der Tat, aber kein großer Redner. Mose geht zu seinem Bruder, der wird fortan an seiner Seite sein und das Wort führen.
Der Pharao erweist sich als sturer Herrscher. Er weiß, wenn er die Hebräer ziehen lässt, kann sein Reich ins Wanken geraten. Doch Gott bleibt seinem Namen treu, er sendet die berühmten Plagen, die ganz Ägypten heimsuchen. Der Pharao lässt sich nicht umstimmen, bis es dann zur zehnten Plage kommt und die Israeliten fliehen. Auf der Wallfahrtswiese können die Kinder die Plagen spielerisch nachempfinden, wobei der ernste Hintergrund und die Folgen deutlich werden. Der Bus bringt alle kleinen und großen Wallfahrer wieder wohlbehalten nach Coswig zurück. In der Kirche klingt der erlebnisreiche Tag mit einer Andacht aus. Das „Schaubild“ in der Kirche, dass den Weg des Mose (und damit der Israeliten) abbildet, wird heute um etliche Zweige reicher: Der Dornbusch, der brannte und doch nicht verbrannte.
Pfr. Norbert Gatz
Dienstag, ein neuer Tag, der zweite der RKW. Das hatte ich gestern vergessen zu erwähnen: „Ich bin unterwegs.“ – lautete die Tagesüberschrift zum Montag. Für den heutigen Dienstag: „Ich suche Ruhe und Kraft.“ Auch die anderen Tagesthemen beginnen mit „Ich …“ Das bezieht sich natürlich zuerst auf Mose, auf sein Leben. Aber auch auf jeden einzelnen und jede einzelne von uns heute. Jeder und jede ist „unterwegs“ im eigenen Leben, auf der Suche nach Identität, einem Platz der Erfüllung verspricht … dabei kann man auch ganz Dolle anecken. Mose weiß: Die Angehörigen seines Volkes, die Hebräer, müssen Frondienst leisten, sie werden unterdrückt und ausgebeutet. Als er sieht, wie ein Aufseher einen seiner Landsleute misshandelt, ergreift er Partei. Der Aufseher kommt zu Tode. Was scheinbar im Verborgenen geschehen ist, bleibt aber nicht verborgen. Der Pharao will Mose bestrafen, doch dieser ergreift die Flucht. Aber wohin? Sein Weg führt in die Wüste, nach Midian. Er findet einen Brunnen und damit einen Ort, der erst einmal Ruhe und neue Kraft verspricht.
Die Kinder lernen diese Geschichte kennen und sie erfahren, was sie vielleicht bereits selber so oder so erlebt haben: Es kann immer wieder Veränderungen geben, denen wir nicht entrinnen können, die uns Sorgen bereiten, die uns vielleicht sogar Angst machen. Da ist es gut, wenn wir uns jemandem anvertrauen können oder einen Ort haben, der Ruhe und Kraft spendet. Doch dazu muss man sich aufmachen, auch bereit sein für Unbekanntes, Ungewohntes. Nach Gesang, Gebet, Segen, Tanz und Anspiel sollen die Kinder Schuhe und Strümpfe ausziehen. Was? Wozu denn das? Das müffelt – sagt jemand. Die Strümpfe sind schmutzig – stellt eine andere fest. Trotzdem machen alle mit. Im Vorraum ist ein „Barfußpfad“ aufgebaut. Es sind Kisten und Kästen mit unterschiedlichsten Füllstoffen: Sand, Steine, Getreide, Tannzapfen, Wattebällchen … Die Kinder setzen die Füße von einem ins andere … es kitzelt, piekst, streichelt an den Sohlen … manche gehen ein zweites, gar ein drittes Mal. In den anschließenden Gruppenkatechesen wird das ausgewertet: Einen Weg gehen, von dem man nicht sagen kann, wie er beschaffen ist, ob man ihn gehen kann. Einen Ort finden, der Zuflucht sein soll.
Und wieder geht die Zeit wie im Flug vorbei. Heutiges Mittagessen: Nudeln, Tomatensoße und Käse. Als Nachtisch Melone. Das gibt Kraft zum Spielen, auch heute mit den vielen Angeboten. Und das macht wieder hungrig. Wie gut, dass die Kuchentafel erneut reichlich gedeckt ist. Um 15.00 Uhr heißt es: Treffpunkt Kirche. Rückblick auf den Tag und im Abspiel Vorausschau auf das, was mit Mose weiter passiert. Durch seine Flucht ist er auch von seiner Schwester Mirjam und seinem Bruder Aaron getrennt, für lange, lange Zeit. Aber nicht für immer. Etwas Neues deutet sich an, ein Auftrag, den Mose erhält und der ihn zurückkommen lässt.
Was das konkret bedeutet, erfahren wir am morgigen Mittwoch. Allerdings nicht im Gemeindezentrum in Coswig. Morgen geht es bereits 8.30 Uhr mit einem großen Reisebus auf nach Rosenthal – zur Kinderwallfahrt des Bistums.
Pfr. Norbert Gatz
Montag, 6. Juli, erster Tag der RKW im Gemeindezentrum in Coswig. „Mensch, Mose, beweg dich!“ heißt das diesjährige Thema. Im Mittelpunkt steht – natürlich – Mose. Besser gesagt, die Befreiung der Israeliten aus der Knechtschaft in Ägypten, wie sie biblisch überliefert ist. Aber bevor wir uns in den drei verschiedenen Altersgruppen dem Thema widmen, heißt es ankommen, in der Liste gefunden werden, sich umschauen und orientieren, wer alles da ist, wen man vielleicht vom vergangenen Jahr kennt … Bereits 9.05 Uhr sind wir in der Kirche versammelt. Ich bin total baff: Ich kann mich nicht erinnern, dass wir es zum Auftakt einer RKW so schnell geschafft hätten, den „Anmeldekram“ hinter uns zu bringen. Dies spricht für eine gute Vorbereitung und Routine des Teams. Das stellt sich zu Beginn den 26 Kindern der künftigen 1. bis 8. Klasse vor. Es sind sieben Katecheten, acht Helfer im Bereich der Organisation und Küche und 15 Jugendliche für die Gruppenarbeit und Beaufsichtigung der zahlreichen Spiel- und Bastelangebote. Nicht alle sind zeitgleich da, aber alle sind engagiert und guter Stimmung.
Den Montag der RKW beschreibe ich gern als Auftakttag im „organisierten Chaos“. Das Team muss zueinander finden, Abläufe und Handgriffe eingeübt und das Fehlende schnell besorgt werden. Auch das ist dieses Mal kaum ein Problem. Man könnte es als „kreative Organisiertheit“ bezeichnen. Kleine Zwischenfälle sorgen für Unterhaltung oder Aufmunterung, z.B. wenn der Pfarrer sich wundert, dass aus der großen Lautsprecherbox kein Ton kommt, bis er feststellt, dass man sie auch einschalten müsste, was er dann tut, ohne darauf zu achten, dass der Lautstärkeknopf weit aufgedreht ist. Spätestens jetzt sind alle munter.
Wenn so viele Kinder und Jugendliche und Erwachsene beisammen sind, braucht es ein paar Regeln des Miteinanders, die bekannt gegeben werden. Zu jeder RKW gehören natürlich Musik und Gesang. Gleich vier neue Lieder werden heute eingeübt. Mal sehen ob darunter bereits jenes ist, dass sich zum „Schlager“ entwickelt. Zum Auftakt an jedem Tag zählen auch Bibeltext, Anspiel, Gebet und Segen. Und weil man dabei geraume Zeit sitzt, tut zur Abwechslung Bewegung gut – im Gemeindesaal bei einem Kennenlernspiel und einem Tanz. Danach geht es zur vertiefenden Katechese in die verschiedenen Altersgruppen: Mose, das kleine Kind, ausgesetzt in einem Binsenkorb um der Tötung zu entgehen, weil laut der biblischen Überlieferung männliche hebräische Nachkommen nicht erwünscht sind, landet ausgerechnet am Hof des Pharaos und wird dort wie ein Prinz erzogen. Irgendwann, als er bereits erwachsen ist, wird er sich bewusst, dass er eigentlich sehr allein ist: er ist kein Ägypter, doch auch seinem Volk völlig entfremdet. Wo gehört er hin? Die Kinder sollen das erspüren, nachempfinden. Gibt es auch eigene Erfahrungen? Die Zeit vergeht schnell. Schon ist es Mittag. Heute stehen Kartoffelpüree, Erbsen und Hähnchennuggets auf dem Speiseplan, auch ein vegetarisches Gericht. Beschwerden gibt es keine, das Essen schmeckt. Nach dem Mittag gilt es zu wählen: Fußball, Volleyball, Tischtennis, Filzen, Kicker, Brettspiele, Schach, Musik in der Kirche. Ausgerechnet jetzt beginnt es zu regnen, nicht viel, eher sanft, aber auf Dauer doch nicht zu ignorieren. Zum Glück haben wir einen großen Gemeindesaal, die Garage für das Tischtennis und vier Pavillons, die nicht nur vor zu intensiven Sonnenstrahlen Schutz bieten. Aber blöd ist es trotzdem. Wir haben alles bedacht und gut vorbereitet, aber einen freiwillig Verantwortlichen für das Wetter hatten wir nicht gefunden. So haben wir jetzt auch keinen „Schuldigen“.
Das Wetter tut der guten Laune keinen Abbruch und als es dann noch reichlich leckeren Kuchen gibt, erst recht nicht.
Im Anschluss finden wir uns wieder in der Kirche zum Tagesabschluss zusammen. Jede Gruppe zeigt den anderen, was sie heute am Vormittag gemacht hat. Wir singen einige Lieder, beten und sehen in einem „Abspiel“ wie es Mose weiter ergeht. Der erste Tag der RKW ist (fast) zu Ende. Die Kinder werden abgeholt, die Katecheten und Helfer treffen sich zur Teambesprechung. Was war gut, was lief weniger gut, worauf sollen/müssen wir mehr achten, wie sieht der morgige Tag aus? Jeder kann seine Meinung äußern. Das Resümee fällt fast durchweg positiv aus. So kann es eigentlich weitergehen. Bis auf das Wetter …
Die letzten Helfer sind gegangen. Der Reinigungsdienst säubert die Räume und die Toiletten. Es ist Ruhe eingekehrt. Bis morgen …
Pfr. Norbert Gatz



