Dank aus “Neufriedstein”

Liebe Mitglieder der Radebeuler Kirchgemeinden.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist das Leben in unserer Einrichtung auf den Kopf gestellt. Vieles von dem, was uns bisher wertvoll war, darf seit Wochen nicht mehr sein. Das reichhaltige Leben in unserer sehr lebendigen Hausgemeinschaft, die umfangreichen Kontakte zu den Familien, unseren Kirchgemeinden und Freundeskreisen sind zum Erliegen gekommen. Sie merken es, wenn Sie an die verschlossene Tür unseres Hauses kommen. Mit viel Einfallsreichtum versuchen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Lücken zu schließen, was uns aber auf Grund der Gegebenheiten auch nur sehr sparsam gelingen kann. Dazu kommt, dass uns nach wie vor wesentliche Mittel der Schutzausrüstungen nur sehr unzureichend zur Verfügung stehen. Das erschwert unsere Arbeit und belastet alle Kolleginnen und Kollegen enorm. Aus der Stadt, den Kirchgemeinden und den Familien erfahren wir eine ungeahnte Solidarität und Unterstützung. Sie haben für uns Mund- und Nasenschutz genäht oder aus eigener Produktion bereitgestellt, Postpakete gepackt, Schokolade als Nervennahrung vorbeigebracht, Osterbrote gespendet, Tablets gesponsert, Grüße in unterschiedlichster Form verpackt, Schutzkittel genäht u.v.a.m. und immer wieder einmal erklingt Musik in unserem Hof, die der eingeengten Seele wieder Luft und Freiheit schenkt. Besonders freuen wir uns, dass Sie nach besten Kräften die Kontakte zu Ihren Angehörigen aufrechterhalten. Für all das, Ihr Verständnis für die kolossalen Einschränkungen und Ihre großzügige Unterstützung unserer Arbeit möchten wir uns herzlich bedanken, Ihre Hilfe und Gebete sind für uns ein unschätzbarer Wert. Gott schütze und bewahre Sie.

Im Namen aller „Neufriedsteiner“

Hans-Christoph Postler